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Nachlese zur Erlebnistour durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Eine rundum gelungene Tagesfahrt erlebten die Teilnehmer der HeimatTouren des Hunsrückverein e.V. am Sonntag, 26. Juli 2026.

Die seit Langem ausgebuchte Bus-Erlebnistour führte in den Nationalpark Hunsrück-Hochwald und bot den Gästen spannende Einblicke in Natur, Geschichte und Heimatkunde.

Die fachkundige Moderation übernahm Michael Brzoska, Nationalparkführer, ausgebildeter Wanderführer und Heimatexperte aus der Region. Mit seinem umfangreichen Wissen und vielen interessanten Informationen begleitete er die Gäste den ganzen Tag über.

Unterstützt wurde er von Jörg Mehler, während Anja Peiter die Tour fotografisch begleitete und das Team organisatorisch unterstützte.

Bei herrlichem Sommerwetter führte die erste Station zum Nationalpark-Tor Wildenburg in Kempfeld. Nach der Besichtigung der Burgruine Wildenburg ging es hinauf auf den Aussichtsturm. Dort konnten die Teilnehmer nicht nur den weiten Blick über den Nationalpark genießen, sondern auch das außergewöhnliche Trauzimmer besichtigen. Die angenehme Brise sorgte auf dem Turm für eine willkommene Erfrischung.

Anschließend brachte der Bus die Gruppe auf den Erbeskopf, die höchste Erhebung von Rheinland-Pfalz. Von dort aus führte ein kurzer Spaziergang zur beeindruckenden Windklangskulptur. Die herrliche Aussicht und der kräftige Wind machten diesen Programmpunkt zu einem besonderen Erlebnis.

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald wurde 2015 gegründet und feierte im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Als jüngster Nationalpark Deutschlands schützt er eine einzigartige Wald- und Moorlandschaft und steht unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“.

Vor dem gemeinsamen Mittagessen im Hunsrückhaus konnten die Teilnehmer zwischen einer rund vier Kilometer langen Wanderung und einer Busfahrt wählen.

Etwa zwei Drittel der Gäste entschieden sich für die abwechslungsreiche Wanderung bergab mit Michael Brzoska.

Die übrigen Teilnehmer fuhren gemeinsam mit Jörg Mehler zum Hunsrückhaus und nutzten dort die Gelegenheit, die informative Ausstellung über den Nationalpark zu besuchen.

Zum Mittag trafen sich beide Gruppen wieder zum gemeinsamen Essen.

Am Nachmittag stand das renaturierte Moorgebiet Riedbruch bei Thranenweier auf dem Programm. Der barrierefreie Holzbohlensteg führte die Gäste mitten durch das faszinierende Moor und vermittelte eindrucksvoll die Bedeutung dieses wertvollen Lebensraums.

Den Abschluss der Tour bildete der Besuch des Holzmuseums in Morbach-Weiperath, das ebenfalls zum Hunsrückverein gehört.

Die Ausstellung zur historischen Holzverarbeitung sowie die historische Gatterhalle stießen auf großes Interesse.

Bei einer gemütlichen Nostalgie-Kaffeetafel mit hausgemachtem Kuchen und frischem Kaffee ließen die Teilnehmer den erlebnisreichen Tag ausklingen.

Auf der Heimfahrt durfte die traditionelle Verlosung der beliebten „Beziehungskiste“ nicht fehlen! Das Präsent des Regionalbündnis e.V. mit Produkten der Regionalmarke „SOONAHE“ gewann Frau Helga Unger.

Außerdem erhielt jeder Teilnehmer die bekannte „Eich sinn en Hunnsricker“-Tüte mit Informationsmaterial und Flyern aus der Region.

Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig:

Die HeimatTour bot eine gelungene Mischung aus Naturerlebnis, regionalem Wissen, Geselligkeit und Heimatverbundenheit – ein Ausflug, der noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Danke für die schönen Fotos Anja Peiter und Marlies Stein-Schubach….

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